Arbeiten in der Zentralen Notaufnahme
Shownotes
Wie sieht der Arbeitsalltag in einer Zentralen Notaufnahme (ZNA) wirklich aus? Welche Herausforderungen bringt die Arbeit in der Notfallpflege mit sich, und wie hat sich die Versorgung von Patientinnen und Patienten in den vergangenen Jahren verändert?
In der ersten Folge unseres Podcasts „St. Georg Hautnah“ sprechen wir mit der pflegerischen Leitung der Zentralen Notaufnahme über den anspruchsvollen Alltag zwischen medizinischen Notfällen, hohem Patientenaufkommen und organisatorischen Herausforderungen.
Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der ZNA, sprechen über Veränderungen in der Notfallversorgung, alltägliche Probleme und die besonderen Anforderungen an Pflegekräfte in einem dynamischen Arbeitsumfeld. Dabei geht es nicht nur um Zeitdruck und Verantwortung, sondern auch um Teamarbeit, Menschlichkeit und den Umgang mit schwierigen Situationen.
St. Georg Hautnah gibt Einblicke in die Menschen, die Abläufe und die Geschichten hinter dem Krankenhausalltag – authentisch, persönlich und nah an der Praxis.
🎧 Jetzt reinhören und die Zentrale Notaufnahme aus einer neuen Perspektive kennenlernen!
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:15: Hallo liebe Zuhörer, herzlich willkommen zur ersten Folge vom Sangerok Podcast.
00:00:20: Wir möchten euch heute einen kleinen Einstieg ins Klinikum geben mit der Vorstellung von unserem Pflegeleitungsteam von der Notaufnahme.
00:00:30: Wir sitzen heute zu zweit hier, einmal ich als pflegerische Leitung zu seinem Gussuvius-Schäumflug mit meinem stellvertreter und netten Kollegen dem Herrn Rocco Klanert.
00:00:41: Hallo auch von mir, wie gesagt schon Ich bin den stellvertretenden Leitung der notaufnahme Und wir stellen euch mal denke ich die notaufnahme ein bisschen vor
00:00:52: Vielleicht als zeitabriss was sich so in den letzten jahren Mit notaufnahmenversorgung im stadtgebiet leibt sich getan hat.
00:00:58: Wir sind beide schon seit über zehn Jahren im Geschäft und seit überzehn Jahren auch im Gebiet tätig, auf verschiedenen Notaufnahmen in verschiedenen Größen.
00:01:08: Rocco immer als Dauertäter hier im Sankt Georg.
00:01:12: Ich dann vor vier Jahren mit dazugekommen.
00:01:15: Erzähl mal was war denn vor zehn Jahren anders als heute vielleicht?
00:01:20: Also vor zehn jahren war es auf jeden Fall kleiner viel kleiner.
00:01:24: Flächenmäßig haben wir uns ja noch ein Bild ausdehnen müssen jetzt so in den letzten zwei drei vier So dass dieser alte Wortebereich, den wir hatten ja nach draußen gewandert ist ins Atrium.
00:01:35: Die ganze Administration und Triage alles jetzt draußen stattfindet.
00:01:40: Das war früher nicht.
00:01:41: Früher haben wir das alles auf die Bettenzimmer verteilt.
00:01:45: Und die Behandlungsräume hatten hinten die Internisten und Chirurgen so dass sich das alles ein bisschen in die Länge zog.
00:01:54: Jetzt ist es alle ein bisschen komprimierter.
00:01:58: Ich finde auch unser Patient-Klientel hat sich auch nicht um hundred und achtzig Grad, aber doch tiefgreifend verändert.
00:02:06: Ich mache das ja schon noch klein wenig länger, ich mach es jetzt schon seit zwanzig Jahren.
00:02:10: Und wenn ich an früher zurück denke haben wir viel mehr Patienten gehabt die mit dramatischeren Krankheitsbildungen und auch die Notaufnahme aufgesucht
00:02:21: hat.
00:02:23: Autos waren nicht so sicher, haben viel, viel schwerere Unfälle gesehen.
00:02:27: Es waren nicht ausgereifte Medikamente zur Verfügung.
00:02:30: Wir haben Patienten mit viel, sehr schweren Blutungen gesehen.
00:02:33: Dafür muss man jetzt sagen sehen wir viel mehr Patienten als früher aber deutlich mit einem ganz anderen Wunsch an uns was wir den Patienten unterstützen können.
00:02:45: das hat ja nicht immer etwas mit medizinischen Themen zu tun.
00:02:51: Das ist auch ganz viel mittlerweile geworden, dass man sich Unterstützung in außer Notaufnahme heraus wünscht weil der ambulante Sektor auch offensichtlich überrannt wird.
00:03:02: Das muss man sagen also ambulant ist da hat man zumindest das gefühlt, dass es ein bisschen schwierig wird die wisse Sachen draußen einfach abzuhandeln?
00:03:12: Man weiß nicht gibt ja auch Vielzahl an Diskussionen ob der Anspruch zu groß geworden ist.
00:03:19: Ich denke auch, die Möglichkeiten von medizinischen Versorgung ist ja auch eine ganz andere geworden.
00:03:24: Dementsprechend muss das ja auch mehr werden?
00:03:28: Ja alleine schon die Wortezeiten so auf MRT oder CT dann immer im blöden Bereich da hast du ja doch schon Wortezeit von zwei bis drei Monaten oder so.
00:03:35: teilweise hört man das ja so von den Patienten
00:03:38: und da versteht noch jeden Patienten der vor Schmerzen nicht mehr kann wenn er zu uns kommt und denkt wir können ihm einfach eher helfen.
00:03:44: also ist ja nur menschlich.
00:03:47: Und da ist es ja schön, wenn man sich an Sandgeok wendet.
00:03:50: Da sind wir dankbar über jeden Patienten der zu uns kommt.
00:03:53: Natürlich und wir haben natürlich den Vorteil dass wir dann auch ambulante Patienten beispielsweise ins hauseinundsechzig schicken können.
00:04:00: genau großer positiver punkt das für uns wenn man schaut auch an unseren notaufjahmetz hier im sandgeok.
00:04:08: Wir haben das glück auf viele pflegerische kollegen zurückgreifen zu können von ganz kleinen Patienten ein bisschen so alt zu versorgen, weil ich weiß nicht, als sich zu euch gekommen sind.
00:04:24: Als ich angefangen habe wollen wir glaube ich so, thirty-fünfzig, vierzig Frau Gras?
00:04:29: Ja jetzt sind wir mittlerweile bei über sechzig angewachsen und muss aber auch sagen das ist die Dichte, die man braucht dass wir vollumfänglich akkurat versorben können.
00:04:40: Das muss man erst sagen, weil unglaublich auch viele Kinder sich bei uns vorstellen mit einer riesen Bandbreite an Erkrankungen.
00:04:50: Das sind ja nicht nur die Kinder, das sind auch die jüngeren Erwachsenen, die sehr oft hier die Notaufnahmen aufsuchen.
00:04:58: und was natürlich immer mehr wird muss man sagen die Menschen bereisen die ganze Welt und mit unserer Infektions- und Reisemedizin im Hintergrund ist natürlich die Nähe zum Flughafen.
00:05:13: Glück uns Sie!
00:05:16: Dass wirklich viele Patienten sich einfach auch mit seltenen Diagnosen bei uns vorstellen, die wir dann natürlich ganz anders anfassen müssen als den gemeinen Männerschnupfen.
00:05:28: Aber denen darf man auch nicht unterschätzen dem Männer Schnupfen?
00:05:32: Was uns auszeichnet als Notaufnahme ist natürlich dass wir als Team mit ganz flachen Heraschinen arbeiten können und da muss man ja in unserer notaufnahme sagen Ist das ja wirklich ein gutes Siegel.
00:05:42: Ja also es macht auf jeden Fall Spaß mit den Oberärzten, Chefärzt.
00:05:51: Und letztendlich ohne dessen ging es auch nicht?
00:05:53: Weil die große Zahl an Ansprüchen, die man an uns stellt wenn wir dann so ganz statisch arbeiten müssen wie wir fragen erst Position eins, dann braucht die Position zwei zum Absägnen und Position drei etwas freizugeben wäre ja eher hinterlich in der schnellen Versorgung muss man auch sagen weil die Zuweisung des Patienten oftmals sehr unklar ist.
00:06:17: Meistens sind es ja auch mehrere Geschichten, die man dann vom einen Patienten hört.
00:06:21: Vorne in der Triage ist das eine, dann drinnen auf der Liege ist es schon wieder ein bisschen anders so dass man dann relativ schnell auch schalten muss.
00:06:30: Genau!
00:06:31: Und da haben wir ja Glück, dass wir sozusagen an unserem Klinikum und Ereignis Bildungszentrum haben.
00:06:37: Und wie die Möglichkeit haben unsere Pflegekräfte auch einer Fachausbildung zukommen zu lassen, sodass wir in einer sehr delikaten Position sind und über zwanzig fach ausgebildete Pflegekraft in der Notaufnahme zu jeder Zeit zur Verfügung zu haben.
00:06:53: Das ist ja tatsächlich, muss man ehrlich sagen in oftmals auch der Situation wenn man mit vielen jungen ärztlichen Kollegen arbeitet.
00:06:59: Auch ein schönes Miteinander dass dann auch die Qualität der Pflege sehr hoch geschätzt
00:07:04: wird und das die gerne auf uns zurückgreifen.
00:07:09: Ja weiterhin arbeiten wir natürlich innerhalb der Notaufnahme nicht nur mit Pflegekräften.
00:07:15: Wir versuchen unser Team eigentlich extrem breit aufzustellen mit allen Berufsgruppen die es in der Medizin gibt Kollegen aus dem Rettungsdienst, Kollegen aus der medizinischen Fachangestelltenriege eines ZSIG-Gerefters haben wir bei uns.
00:07:30: Operationstechnische Assistenten und auch die Verwaltungsangestellen eine zahlenmedizinische Angestellte um einfach so dieses Portfolio in das Kroh an Patienten schneller rauszukitzeln wo da eigentlich der Hase im Pfeffer liegt.
00:07:47: Tja man braucht halt auch diese Massen an Menschen.
00:07:53: Nun ist die Frage, wo man denken muss in den nächsten Jahren hingeht?
00:07:57: Ich hoffe es werden noch mehr.
00:07:59: Also noch mehr Patienten nicht unbedingt aber vielleicht mehr Personal.
00:08:05: Der Dienstplein ist ja doch manchmal recht eng gestrickt so dass wir den ein oder anderen vielleicht noch als Hilfe bekommen können.
00:08:13: Ja auch einen Ausblick auf unseren neuen Zentralbau der ja direkt nebenan entsteht für im Moment ja zur Versorgung der forty-sechtausend Patienten perspektivlich an die sechzig tausend.
00:08:25: Plus vielleicht verschiedene Ambulanzen, die man noch mit dem Klinikum hat wäre es auf jeden Fall eine super Entwicklung.
00:08:35: Wir wollen ja auch mit unserer Notaufnahme noch so mehr in die Richtung der Versorgungen von schwerstverletzten und schwerster kranken Patienten um einfach auch die Know-how, was das Klinikum bietet mit Intensivstationen und Schlaganfalleinheiten.
00:08:50: Mit entsprechenden diagnostischen Möglichkeiten, das auch dem Patienten gut entgegenzustellen.
00:08:59: Voller Freude und Motivation Aber
00:09:01: natürlich voller Freude!
00:09:04: Nein, so Realität gehört ja auch dass das Einzugsgebiet von Kliniken immer größer wird.
00:09:09: also es ist ja ein normaler Verlauf, dass auch die Patientzahlen in dementsprechend steigen werden.
00:09:14: Und darauf halt auch nicht vergessen, dass ja mit Sicherheit die eine oder andere Klinik dann im Umfeld irgendwann nicht mehr sein wird.
00:09:21: Auf jeden Fall nicht mehr das volle Versorgungssprektrum anbieten darf?
00:09:26: Was sie vielleicht bis jetzt auch wirklich super machen aber was vom Gesetzgeber einfach angepasst wird
00:09:33: und dann bedarf es natürlich so einen großen Anlauf stellen.
00:09:36: Ja!
00:09:37: Was mich immer interessiert wie ist damit dem INZ wird?
00:09:40: weißt du?
00:09:42: Wie da dann der Zulauf sein wird
00:09:46: als Vertretung von allen Hausärzten, tagtäglich.
00:09:51: Tags wie nachts?
00:09:52: Da bin ich gespannt!
00:09:54: Auf die Frage ist auf die Frage,
00:09:58: ob der Hausarzt bei uns sitzt und wer dann bei dem Hausarzen
00:10:02: sitzt.
00:10:04: Tja... das ist da wahrscheinlich eine KI.
00:10:07: Auch möglich.
00:10:08: Siste oder bei uns sitzen KIs.
00:10:11: Das wäre eine Maßnahme.
00:10:12: Ganz
00:10:13: neue Ansätze.
00:10:15: Aber sie können uns ja helfen, zum Beispiel vorher reagieren oder so was.
00:10:19: Das stimmt
00:10:20: So eine kleine Vortriage.
00:10:26: Ist die Frage, ob das besser oder schlechter ist?
00:10:29: Wenn so eine gewisse Grad ein Menschlichkeit auch wegfällt?
00:10:34: Ich denke für den ersten Moment wenn der Patient hier reinkommt und sich entscheiden muss, ist es jetzt ja Notaufnahme oder dass vielleicht dann eher für die KV-Praxis... ...denke ich mal in so einer KI vielleicht gar nicht verkehrt.
00:10:48: Die das menschliche ausscheidet und einfach sagt Das ist was notaufnahmen, das ist KV.
00:10:55: Ist es nicht schlimm, wenn wir versuchen das menschliche auszuschalten?
00:10:59: Ich weiß nicht.
00:11:01: Manchmal sind sie auch einfach nur arme Socken die vor der Tür stehen wo man die vielleicht doch eher aufnehmen noch mit dem Wissen dass das sicherlich nicht Notaufnahmerelevante ist aber Der Plan B für Patienten einfach bescheidener wäre.
00:11:15: Aber du musst ja mal gucken wie voll unsere notaufnahmen mittlerweile sind Alleine schon so mit Kleinigkeiten und dann wundern sich Wartezeiten dann die fünf, sechs, sieben, acht, neun Stunden überschreitet?
00:11:30: Ohne Frage.
00:11:32: Was mir auch zu denken gibt ist die Entwicklung der massivpsychischen Erkrankten, die sich immer mehr in der Notaufnahme vorstellen.
00:11:39: und ob das eine analytisch denkende KI so abfangen kann...
00:11:50: Da könnte es vielleicht Probleme geben
00:11:51: mit
00:11:52: psychischer Erkranke.
00:11:54: Das ist auch ein Thema, was mich so beschäftigt.
00:11:57: Dass wir immer mehr Jugendliche und Kinder haben mit schweren psychischen Belastungssituationen, die oftmals den Weg einer Selbstverletzung wählen.
00:12:10: Was ich sagen muss, hat man vor zwanzig Jahren nicht in der Masse gesehen wie wir das im Moment haben.
00:12:16: Es stimmt, da muss ich gehen.
00:12:18: Als ich vor dreizehn Jahre angefangen habe, war es ganz selten.
00:12:24: Muss man sagen, Tag ist Geschäft geworden.
00:12:27: Macht auch was mit unseren Kollegen?
00:12:30: Ja!
00:12:34: Wobei?
00:12:34: dann finde ich das bei uns extrem günstig dass man doch bei Pizza und Getränk so etwas im Nachgang mal besprechen muss wenn es doch mal ausufern wird, dass wir miteinander sprechen können überhaupt und dass das erst einmal keiner so im Verborgenen alleine mit ist halt ein Job.
00:12:55: Ich denke mir, das ist auch diese flache Hierarchie die wir haben.
00:12:57: Dass man das dann einfach so in großer Runde leichter besprechen kann als ich denke wenn die Hierarchien anders wäre dann hätte vielleicht schon irgendwie eher so Bedenken gesicht dich darüber zu äußern.
00:13:11: Dann ins Gespräch zu gehen mit uns oder mit den Oberärzten oder Fachärzte
00:13:17: Ist ja auch ein Thema.
00:13:18: also Schwäche zuzugeben will ihr erst mal keiner und Wir als Notaufnahme ja eh so ein bisschen dafür bekannt erstmal grundsätzlich recht zu haben.
00:13:29: Haben wir auch in vielen Dingen und das nach außen noch den Patienten eine Stärke zu zeigen, dann ist es natürlich auch schwieriger für die Kollegen da nochmal einzugestehen dass vielleicht irgendwann der Punkt auf mir erreicht ist.
00:13:47: Da können wir nur weiter Glück haben, dass wir einen Team haben von ganz jungen bis...
00:13:52: Mit Leid?
00:13:54: Fortgeschritten!
00:13:56: Ja jeder nimmt Probleme anders auf.
00:13:59: Also Kollegen mit Kindern sehen natürlich pädiatrische Zwischenfälle ganz anderes als junge Kollegen, muss man ehrlich sagen.
00:14:06: und Kollegen die schon viel erlebt haben und auch viele Situationen haben doch gut ausgehen sehen, die im Moment erst mal hoffnungslos erschienen können da ja auch echt noch einmal halt geben.
00:14:17: Das ist so eine Sache.
00:14:18: damit diesem Ausblenden.
00:14:21: ich glaube das muss mal über die Zeit dann einfach auch lernen sich gewisse Sachen nicht ganz zu anzunehmen sondern irgendwie ein bisschen Abstand reinzubringen.
00:14:33: Ich weiß nicht, ob ich das hier schaffe in Abstand zu schaffen.
00:14:35: Wenn Kinder schwer verletzt sind?
00:14:37: Das ist... Da machst
00:14:39: du es einfach so wie ich.
00:14:40: Gestern habe ich mich mithin.
00:14:41: Ach, gestern!
00:14:45: Okay.
00:14:47: Ich weiss nicht, dass das eine Thematik ist die wir in unserem Team effektiv diskutieren sollten.
00:14:55: Was wir sicherlich noch im Moment als großen Punkt haben auch das ständig wechselnde Klientel an Rettungsdiensten was uns da auch, wo man früher in einem Freunderschlichterin austauschbar und auch so in der Zuweisung da in meiner Welt effektiver war.
00:15:17: Weil Patienten im Moment über alle Krankenhäuser hinweg verteilt werden.
00:15:23: Wo man ja früher gesagt hat okay den Kennste hat ja auch Vorteile.
00:15:28: Den nimmst du sozusagen?
00:15:30: Ja, dann sind ja auch viele Dinge bekannt die erst mal offiziell in einem Arztbrief nicht stehen.
00:15:35: Aber da wusste sie ganz genau dass das funktioniert bei dem Gutes andere funktioniert nicht.
00:15:39: aber dieses Zuweisen wild irgendeiner Kaskate folgend?
00:15:48: Naja irgendwie hast du dir das Gefühl das aus ganz Leipzig der Zufluss hier ist wobei man sagen muss Bezirksbezogen Einweisungen
00:16:01: kann ja für den Patienten auch günstig sein, wenn man noch eine andere Meinung reinkommt.
00:16:05: Aber ich denke, wenn so richtig ein schwerkranke Patient mit langen Verläufen und intensiven Therapien ist das auch für die Patienten echt manchmal schwierig sich dann auf neue Umgebung einzustellen.
00:16:20: Und dann wird es immer so herabgestellt dass Nordaufnahmen Patienten abweisen geht allen Notaufnahmen so, dass man immer hingestellt wird.
00:16:30: Dass man Patienten nicht will.
00:16:31: aber man hat manchmal auch ein zwei Gedanken im Hinterkopf was den Patient gut täte wenn er in einem anderen Setting wäre.
00:16:39: Manchmal ist das notaufnahme setting ja vielleicht sogar das falsche für den Patienten.
00:16:44: Wenn ich da zum Beispiel an die Mentepatienten denke sicherlich müssen die in dem Arzt zugeführt werden aber dann ist es für dich ein komplett neues Setting wo die da reinfallen und Das bringt natürlich eine Notaufnahme manchmal auch in die Grenzen
00:16:58: und den Patienten.
00:17:00: Und
00:17:02: da das wird auch keine Notaufnahmen der Welt leisten können, ruhige zurückgezogene Räumlichkeiten zu schaffen für Patienten, die einer besonderen Ruhe bedürfen.
00:17:18: Also es ist laut schnell durcheinander.
00:17:23: von außen sieht's verrückt aus
00:17:24: Und dann hast du ja manchmal nicht das Personal, ne?
00:17:27: Ja.
00:17:27: Solche Eins-zu-Einsbetreuung zu machen.
00:17:30: Und wir machen den Patienten glaube ich unglaublich Angst... ...wenn die bei uns alleine sind und warten müssen.
00:17:38: so und es ist einfach von außen verrückt aber ein von ihnen verrückt strukturiertes Verrückte sein.
00:17:46: Genau!
00:17:50: Von daher will immer keiner hören aber es ist trotzdem der geilste Arbeitsplatz der Welt
00:17:55: auf jeden Fall.
00:17:56: Ich möchte nichts anderes mehr machen.
00:17:59: Ich kann hier auch nichts anderes, muss man dir auch sagen.
00:18:04: Sind wir ja dankbar dass wir das so weitermachen können mit Ausblick auf unseren Zentralbau II und hoffentlich auch noch eine ganze Weile verfolgen können?
00:18:14: Wir machen es dann noch mit dem Rollator.
00:18:17: Genau!
00:18:18: Wenn der Rollator den Rollator verfolgt.
00:18:21: aber da muss man sagen dann kann man auf ganz viel Erfahrung auch in der körperlichen Handicap zurückgreifen.
00:18:28: Wir müssen nur aufpassen, wer dann welche Medikamente nimmt.
00:18:30: Dann
00:18:33: wir machen einen separaten Schrank für uns.
00:18:38: Früher hat man eine Brotbüchse und dann kriegt jeder seine Tabletten schachtel.
00:18:44: Die die sich verletzen
00:18:46: sind bei uns willkommen.
00:18:49: Wir hoffen alle die nicht zu uns kommen müssen.
00:18:52: Aufpassen!
00:18:53: Nicht so auf hohe Leitungen steigen.
00:18:55: Bei Klatteisen nicht nochmal Brötchen kaufen gehen
00:18:58: vielleicht doch nicht in der Hitze rausgehen.
00:19:00: Das ist ja jetzt das Thema, was wir jetzt erst hatten.
00:19:02: Die Kaltwelle nochmal um zwei Tage verschieben und Kollegen die der Meinung sind aus medizinisch berufen dass es eigentlich echt lustig und verrückt.
00:19:11: Ja, das ist es!
00:19:13: Jederzeit melden vorbeikommen sich den Waren vor Ort ansehen und dann könnten wir eventuell mal schauen ob wir gemeinsam uns neue Patienten anschauen
00:19:22: oder gemeinsam verrückt werden.
00:19:26: bis dahin
00:19:27: ciao.
00:19:28: Das war eine weitere Folge aus dem Klinikum St.
00:19:30: Georg.
00:19:31: Schön, dass du reingehört hast!
00:19:33: Wenn dir die Einblicke in unserem Klinikalltag gefallen haben dann abonnier diesen Podcast direkt
00:19:38: auf deiner Lieblingsplattform
00:19:39: um keine Folge zu verpassen.
00:19:41: Bis zum nächsten Mal.
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